…Die Überwasserstreitkräfte aber sind noch so gering an Zahl und Stärke gegenüber der englischen Flotte, dass sie – vollen Einsatz vorausgesetzt – nur zeigen können, dass sie mit Anstand zu sterben verstehen und damit die Grundlage für einen späteren Wiederaufbau zu schaffen gewillt sind …“

Mit diesen Worten kommentierte Admiral  Raeder die Kriegserklärung Frankreichs und Großbritanniens am 3. September 1939.
Diese Worte drücken die sachlich korrekte Einschätzung der Möglichkeiten der Kriegsmarine zu diesem Zeitpunkt aus. Sie wurde in den Krieg mit einem überlegenen Gegner hineingezogen, als sie sich noch mitten im Aufbau befand. Das ehrgeizige Flottenbauprogramm, der „Z-Plan“,  hätte seinen Abschluss frühestens 1945/46 erlebt.  Der Neubau von großen Einheiten wie Schlachtschiffe und Kreuzer  musste jedoch schon zu Beginn des Krieges eingestellt werden.
In Raeders Worten steckt aber auch die Einstellung eines sehr traditionell erzogenen und denkenden Marinesoldaten.   Diese verbat eine Kritik an der herrschenden Staatführung, ja sie verlangte die Umsetzung der strategischen Ziele, wie sie von der Staatsführung vorgegeben wurden.
In dieser Tradition stand auch die Kriegsmarine.
Diese Tradition verlangte es, trotz aller Schwächen ein Maximum an militärischen Erfolgen zu erzielen.
In der Fortführung dieser Tradition lag für die Kriegsmarine die Gelegenheit zu zeigen, dass sie eine ebenbürtige Rolle im militärischen Gesamtkonzept spielen konnte. Und dies obwohl sie in einen Krieg hineingezogen wurde, der für sie viel zu früh kam.

„Nicht Schiffe kämpfen, sondern Männer“

Den Männern und auch den Frauen, die in unterschiedlichsten Positionen und Aufgabengebieten ihren, letztendlich aussichtslosen, Dienst verrichtet haben sei diese Seite gewidmet.
Sie mussten an einem der wohl unmenschlichsten Dinge teilnehmen die der Mensch je erfunden hat:
… dem Krieg !
Wer den Krieg nicht selbst erlebt hat sollte sich einmal mit dem Thema Krieg beschäftigen um seinen Schrecken zu verstehen.
Und er sollte grundsätzlich kritisch sein um, nicht auf Mythen hereinzufallen.
Daher versuche ich auf dieser Website Fakten zu vermitteln und, so es notwendig ist,  bestimmte Vorgänge und Deutungen kritisch zu beleuchten.

So mag Raeder und auch die Kriegsmarine getreu den Traditionen in den Krieg gezogen sein, aber letztendlich sind diese Traditionen mörderisch. Dies sollte nicht vergessen werden.


hauptbild

Geschichte
Organisation / Struktur
Uniformen / Abzeichen
Schiffe / Boote
Technik / Waffen
Suche
Gästebuch
 


Diese Website soll ihnen einen Einblick in die Kriegsmarine vermitteln. Dieses kann aber nur ein grober, oberflächlicher Einblick sein. Das Thema Kriegsmarine ist derart umfangreich und vielschichtig, dass bei einem wirklichen Interesse  das Studium weiterführender Fachliteratur unerlässlich ist. 
Diese Website kann und will die Fachliteratur nicht ersetzen. Sie will ein Anreiz sein, sich mit einer speziellen Facette der Geschichte zu beschäftigen.

Appendix

Autoren

Rechtliches

Neu
(Nov. 2009)

Quellen

Links

 

Alle Angaben und Daten innerhalb dieser Website sind ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Korrektheit !

Der Webmaster und die Gastautoren

 

E-Mail Kontakt:
 webmaster@deutschekriegsmarine.de

 

Fragen stellen und fachkundige Antworten bekommen:

logo_forum-marinearchiv

 

IP 

 

Wichtiger Hinweis:
Von dieser Webpräsenz gehen in keinem Falle Massen-E-Mails oder Spam-Mails aus. Leider werden immer häufiger solche Mails versendet, die anscheinend von deutschekriegsmarine.de oder admiralscheer.de kommen. Diese E-Mails sind falsch und ich bedaure und verurteile diese Vorkommnisse.
Sie erhalten in keinem Fall unaufgefordert E-Mails von einer dieser Adressen, ausser es handelt sich dabei um thematische und fachliche Inhalte, die auch in dieser Webpräsenz behandelt werden und zur Kontaktaufnahme dienen sollen.

 

 


[Willkommen]

Alle Angaben auf den Seiten dieser Webpräsenz sind ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Korrektheit. Wenn Sie Fehler endecken oder zusätzliche Informationen haben, dann senden Sie bitte eine Mail an den Webmaster. Die Angaben und Inhalte stammen aus verschiedenen Buchpublikationen, persönlichen Unterlagen und aus dem Internet.
Diese Website ist ein privates, nichtkommerzielles Projekt und versteht sich als ein Mittel der Berichterstattung über Vorgänge der Geschichte.

 Wolfgang Schilling   Waldseestraße 1    26871 Aschendorf
webmaster@deutschekriegsmarine.de

 

www.deutschekriegsmarine.de      www.admiralscheer.de