Der Überfall auf Frankreich und die anschließende Besetzung des Landes brachten der deutschen Kriegsmarine Stützpunkte an der Atlantikküste. Dieses verkürzte die Wege zu den Einsatzgebieten im Atlantik ungemein. Vor  allem die U-Boot-Waffe profitierte von diesem Umstand.
Zum ersten Male dringen deutsche Schlachtschiffe in den Atlantik vorAber auch für die Überwasserflotte ergaben  sich neue Perspektiven. Es war ohne die neuen Stützpunkte zwingend erforderlich den Durchbruch durch die nördlichen Passagen gleich zweimal pro Einsatz zu wagen.  Nun aber gab es die Option nach dem Einsatz  gegen den alliierten Nachschub einen der französischen Häfen anzulaufen. Nachfolgende Einsätze konnten von diesen Stützpunkten aus beginnen. Die Einsatzreichweite erhöhte sich dadurch in starkem Maße.
Da die Seekriegsleitung bestrebt war auch die schweren Einheiten in den Kampf gegen die ozeanische Zufuhr einzusetzen wurden im November 1940 das Panzerschiff ADMIRAL SCHEER und im Dezember 1940 der Schwere  Kreuzer ADMIRAL HIPPER in den Atlantik entsand.
Die erfolgreichen Einsätze der beiden Schiffe bestärkten die Marineleitung in dem Entschluß auch die Schlachtschiffe im Atlantik einzusetzen.. Durch  ihre Kampfkraft wäre es ihnen möglich auch Geleitzüge nit stärkerer Sicherung anzugreifen.
Am 28. Dezember 1940 liefen die Schlachtschiffe GNEISENAU und SCHARNHORST aus Kiel aus. Die Kampfgruppe wurde vom neu ernannten  Flottenchef Admiral Lütjens geführt. Aufgrund von Schäden an der GNEISENAU die das Schiff im schlechten Wetter erhalten hatte wurde dieser Einsatz abgebrochen. Beide Schiffe marschierten zurück und  GNEISENAU ging in Kiel in die Werft zur Instandtsetzung. Nach Abschluß der Arbeiten wurde ein neuer Einsatz angeordnet.
So verließen die beiden Schlachtschiffe Kiel am 23. Januar 1941und  versuchten in den Morgenstunden des 28. Januar südlich von Island in den Atlantik durchzubrechen. Hierbei wurden von den Deutschen mehrere Gegnerschiffe ausgemacht. Sofort wurde kehtgemacht und der Verband zog  sich ins Nordmeer zurück um auf einen neuen, günstigen Zeitunkt zu warten. Am 3. Februar gelingt die unbemerkte Passage, diesmal durch die Dänemarkstraße. Zum ersten Mal war deutschen Schlachtschiffen der  Durchbruch gelungen. Ein Manko, welches die Kampfgruppe von Anfang an mitbrachte, war die Weisung, dem Kampf mit gleichwertigen oder stärkeren Gegnern aus dem Weg zu gehen. Dies bedeutete, daß man einen durch ein  einzelnes Schlachtschiff (auch älterere) gesicherten Konvoi ziehen lassen mußte.
Trotz dieser Einschränkung gelang es den Schiffen mehrere Handelsschiffe zu versenken.
GNEISENAU in schwerer SeeWährend des Unternehmens führte ein Alleingang des Kommandanten der SCHARNHORST zu Reibereien mit dem Flottenchef. Am 8. Februar wird von  GNEISENAU der Geleitzug HX 106 gesichtet. Es soll ein Zangenangriff ausgeführt werden. Dafür muß GNEISENAU den Konvoi umlaufen. SCHARNHORST läuft von nördlicher Richtung heran und sichtet dabei das  alte britische Schlachtschiff RAMILLIES. Der Angriff muß deshalb weisungs gemäß abgebrochen werden. Trotzdem läuft die SCHARNHORST weiter auf den Geleitzug zu. Ihr Kommandandt KzS. Hoffmann beabsichtigt  das britische Schlachtschiff vom Konvoi wegzulocken um der GNEISENAU ein freies Angriffsfeld zu bringen. Aufgrund der höheren Geschwindigkeit der SCHARNHORST ist dies ein durchaus erfolgversprechendes Verhalten.  Die RAMILLIES ist zwar mit acht 38-cm Geschützen schwerer bewaffnet, läuft aber maximal 21 Knoten. Der Kommandant des britischen Schlachtschiffes mach aber keine Anstalten der SCHARNHORST zu folgen.  Der deutsche Flottenchef Admiral Lütjens rügt im Anschluß dieses Verhalten des Kommandanten der SCHARNHORST. Er habe sich strikt an die anweisung zu halten, daß bei Sichtung eines schweren Gegners sofort  von diesem weggelaufen werden müsse. Denoch fällt durch diese Aktion dem deutschen Verband ein großer Vorteil zu. Da RAMILLIES nur ein Schiff sichtet und dieses irrtümlich für den schweren Kreuzer ADMIRAL HIPPER  hält erfährt die britische Admiralität noch nichts von der Anwesenheit der Schlachtschiffe und untenimmt dehalb nichts gegen diese. Im Gegenteil, denn die Briten vermuten, das der aus Brest verschwundene Kreuzer  HIPPER auf dem Weg zum Durchbruch Richtung Heimat ist und sie ziehen deshalb ihre Einheiten auf die möglichen Durchbruchswege zurück.  
Insgesamt versenkten die beiden Schlachtschiffe in den folgenden Wochen  116.000 BRT an Handelsschiffraum, bevor sie am 22.März 1941 in Brest einliefen und sofort eingedockt wurden.
Das Unternehmen "Berlin" war erfolgreich beendet. Jetzt begann für die  Schlachtschiffe die Liegezeit in Brest, die erst mit dem Durchbruch durch den Ärmelkanal im Februar 1942 enden sollte