Als Folge aus den Unternehmen "Berlin" und "Rheinübung" hielten sich einige der schweren Einheiten der Kriegsmarine im französischen Atlantikhafen Brest auf. Es waren dies die Schlachtschiffe  GNEISENAU und SCHARNHORST, sowie der Schwere Kreuzer PRINZ EUGEN.
Dieser Kampfverband stellte eine ständige Bedrohung des britischen Nachschubs über den Atlantik dar und Unter Tarnnetzen - Brest und die Gefahr von Luftangriffenlag demzufolge unter ständiger Überwachung durch britische Flugzeuge. Um ein Auslaufen der Schiffe zu verhindern wurden oft Luftangriffe auf die Liegeplätze geflogen.  Dabei wurden die deutschen Schiffe immer wieder getroffen und ihre Gefechtsbereitschaft herabgesetzt.
Nachdem ein Atlantikeinsatz immer unwahrscheinlicher wurde begann man Ende 1941 über eine Rückführung der  Schiffe in deutsche Häfen nachzudenken. Dabei tauchte, durch Hitler selbst, der Vorschlag auf, die Schiffe der Brest-Gruppe durch den Englischen Kanal durchbrechen zu lassen. Dieser Idee wurde durch Großadmiral Raeder  widersprochen, da er sie für undurchführbar hielt. Die Furcht Hitlers vor einer Invasion in Norwegen war dann ausschlaggebend, daß er die Führung der Marine aufforderte einen Plan für den Durchbruch auszuarbeiten. Er war  der Meinung, daß die schweren Einheiten dringend an der Norwegen-Flanke benötigt werden.
Der Plan sah großangelegte Minenräumaktionen vor. Diese mußten so geschickt ausgeführt werden das die Briten nicht den Eindruck des Vorbereitens einer größeren Aktion bekamen. Eine bis ins letzte durchgeplante Koordination der Sicherungskräfte über  Wasser und in der Luft war ebenfalls zwingend notwendig.
Die Frage war nun ob der Durchbruch am Tage oder im Schutz der Dunkelheit erfolgen sollte.
Der Marsch durch den Kanal Man entschied sich den  Marsch durch den Kanal am Tage durchzuführen um den Schiffen das Auslaufen im Schutz der Dunkelheit zu ermöglichen. Dies verringerte das Risiko, das die Aktion bereits im Anfang entdeckt würde. Es würde sich  beim unbemerkten Auslaufen die Zeit zum Einleiten von Gegenmaßnahmen stark verringern so das es die britische Home Fleet nicht mehr schaffen würde von Scapa Flow aus den Ort des Durchbruches zu erreichen.
So verließen die Schiffe am 11. Februar 1942 kurz vor Mitternacht ihre Liegeplätze und begaben sich auf den Weg in den Englischen Kanal. Noch kurz vorher hatte ein Luftangriff stattgefunden und die Briten gingen von  weiterhin in Brest liegenden Schiffen aus. Durch glückliche Umstände wurde der Verband, der unter strikter Funkstille fuhr, durch ein vor Brest liegendes  britisches U-Boot nicht gesichtet. Nur durch kurze Funksignale erhielten die Sicherungskräfte Kenntnis über den Standort der Schiffe um die Nachtjäger heranführen zu könne. Ab 8.50 Uhr des 12  Februar lag der Verband unter Jagdschutz der sich von nun an in regelmäßigen Abständen ablöste.
Auf dem Wasser umschwärmten Zerstörer und Schnellboote die schweren Einheiten und stellten die Nahsicherung gegen  Überwasserangriffe britischer Zerstörer und Torpedoboote.
Deutsche Störsender begannen ab 10 Uhr das Radar der Briten entlang des Kanals zu stören.
Gegen 10.45 Uhr wurde durch eine Spitfire  der Verband und dessen Durchbruchsabsicht entdeckt, aber unverständlicherweise nicht genügend zur Kenntnis genommen. Erst eine weitere Meldung ließ die britische Führung an einen Durchbruch glauben.
Die Flugabwehr in ständiger BereitschaftSo hatte der deutsche Kampfverband die engste Stelle des Kanals schon passiert als um 12.45 ein Angriff durch Torpedoflugzeuge erfolgte. Dieser wurde ohne Beschädigungen abgeschlagen.
Nachdem die SCHARNHORST um halb drei Uhr einen Minentreffer erhalten hatte der die Maschinenanlage kurzzeitig ausfallen ließ stieg der Befehlshaber Vizeadmiral Ciliax auf den Zerstörer Z 29 um. Die  GNEISENAU und PRINZ EUGEN liefen weiter, dem Befehl folgend auch bei zurückbleiben eines der Schiffe den Marsch fortzusetzen. Um 15.50 konnte die SCHARNHORST bereits wieder Fahrt aufnehmen und dem  Verband hinterhereilen. Bereits kurz nach Fahrtaufnahme begannen neue Bomben- und Torpedoflugzeugsangriffe, die aber allesamt keine weitere Beschädigungen auf SCHARNHORST zu Folge hatten.
Auch die weitergelaufenen Schiffe wurden weiter von Bombenflugzeugen angegriffen. Um 16.14 Uhr dann erfolgte ein Angriff durch britische Zerstörer. Es entwickelte sich ein Artilleriegefecht, in dem die Zerstörer mit  mutigem Einsatz Torpedos auf die deutschen Schiffe losmachten, von denen allerdings keiner traf. Die WORCHESTER wurde sehr stark getroffen, konnte aber noch in den Hafen von Harwich zurücklaufen.
Gegen 18.35 Uhr sichtete die SCHARNHORST zwei zurückgefallene Zerstörer. Bei ihnen handelte es sich um Z 29 und HERMANN SCHOEMANN. Auf Z 29 war eine der Maschinen ausgefallen und der  Befehlshaber des Verbandes entschloß sich zum Übersteigen auf HERMANN SCHOEMANN.
Um 19.10 erfolgte noch einmal ein Angriff britischer Bomber, der allerdings wie alle anderen Angriffe vorher ohne Erfolg blieb. Der Durchbruch war  geschafft worden.
Zwei Minentreffer, um 20.55 Uhr auf GNEISENAU und 22.34 Uhr auf SCHARNHORST, sollten noch für Schrecksekunden sorgen, hielten den Erfolg des Unternehmens jedoch nicht mehr auf.
SCHARNHORST lief nach Wilhelmshaven, GNEISENAU nach Kiel und PRINZ EUGEN nach Brunsbüttelskoog.