Um die Anlagen des von deutschen Truppen besetzten Erzhafen Narvik unbrauchbar zu machen, lief ein britischer Flottenverband aus Zerstörern und Flak-Kreuzern Narvik an. In der Nacht zum 26. Mai 1940 erfolgte die  Landung und die britischen Streitkräfte drängten die deutschen Streitkräfte aus der Stadt heraus. Am darauffolgenden Tag wurden die Zerstörungen durchgeführt und die Evakuierung folgte. Insgesamt wurden 25000 alliierte Soldaten bis  zum 10. Juni in Truppentransporter eingeschifft.
Ohne Wissen von dieser Rückzugsbewegung lief auf deutscher Seite ein Unternehmen an, das die Truppen bei Narvik entlasten sollte.
Am Morgen des 4. Juni lief ein Verband,  bestehend aus den Schlachtschiffen GNEISENAU und SCHARNHORST sowie dem Schweren Kreuzer ADMIRAL HIPPER, unter Zerstörer- und Torpedobootsgeleit aus Kiel aus. Ziel des Verbandes war es, die alliierten Streitkräfte im  Andt-Waags-Fjord anzugreifen und die Die schwere Artillerie feuert auf GLORIOUSNachschubwege der deutschen Heeresverbände im Bereich Drondtheim zu sichern.
Die Meldung eines Aufklärungsflugzeuges über die Sichtung eines Geleitzuges mit Flugzeugträgersicherung veranlassten den Flottenchef Admiral Marschall die Planungen zu ändern und auf dieses neue  Ziel zuzulaufen. Am 8. Juni um 06.05 Uhr meldete die ADMIRAL HIPPER die Sichtung zweier Schiffe. GNEISENAU und ADMIRAL HIPPER liefen daraufhin auf diese Schiffe zu, die sich als U-Boot-Jäger JUNIPER und Tanker OIL PIONEER  entpuppten.
Um 07.04 Uhr eröffneten die deutschen Schiffe das Feuer. Ohne eine reelle Chance zu haben wurden die brit. Schiffe versenkt.
Nachdem die GNEISENAU und ADMIRAL HIPPER ihren ursprünglichen  Kurs wieder aufgenommen hatten kam von einem Bordaufklärungsflugzeug eine neue Sichtungsmeldung. Angeblich wurde ein Geleitzug mit Kreuzer- und Zerstörersicherung entdeckt.
Nach der Sichtung durch den Kampfverband selbst stellte sich heraus, daß es sich um einen Truppentransporter und ein Lazarettschiff handelte. ADMIRAL HIPPER erhielt den Befehl den Truppentransporter zu  versenken. Das Lazarettschiff durfte laut Genfer Abkommen nicht angegriffen werden.
Nach der Versenkung des Truppentransporters ORAMA wurden ADMIRAL HIPPER und die Zerstörer nach Drondtheim entlassen.  GNEISENAU und SCHARNHORST setzten ihren Marsch mit nördlicher Richtung fort.
Um 16.46 Uhr wurde endlich eine Rauchwolke gesichtet, die sich bei der folgenden Annäherung als der Flugzeugträger GLORIOUS herausstellte.  Als Sicherung standen die Zerstörer ACASTA und ARDENT beim Träger.
Das Opfer der deutschen Schlachtschiffe - der Flugzeugträger GLORIOUSUm halb sechs Uhr nahm die schwere  Artillerie der Schlachtschiffe den Beschuß auf den Träger auf. Mit höchstem Einsatz versuchten die brit. Zerstörer den Träger zu schützen. Dabei ging die ARDENT unter schweren Beschuß gegen 18.22 Uhr unter.
Die ACASTA konnte einen Torpedoangriff gegen die SCHARNHORST starten, bei dem das Schlachtschiff im Achterschiff getroffen wurde. Auf SCHARNHORST fielen Mittel- und Steuerbordmaschine aus und die Fahrt mußte vermindert werden
GNEISENAU setzte den Beschuß auf die GLORIOUS fort, bis der Träger um 19.08 Uhr endgültig versank. Nur sieben Minuten später folgte ihm die ACASTA. Das Gefecht war beendet.
Da die SCHARNHORST schwer beschädigt war, entschloß sich der Flottenchef das Unternehmen abzubrechen und lief mit den Schlachtschiffen am 9. Juni nachmittags in Drondtheim ein.