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Unterpunkte:

 

Unternehmen Weserübung - Gruppen
Unternehmen Weserübung - Narvik
Unternehmen Weserübung - Oslo
Unternehmen Weserübung - Bergen
Unternehmen Weserübung - Kristiansand

 

 

 

Norwegen ist als Durchgangsland der schwedischen Eisenerzlieferungen für die deutsche Rüstungsindustrie ein kriegswichtiges Ziel für beide Seiten. Um sich die Nachschubwege zu sichern beschließt man auf deutscher  Seite in einer großangelegten Operation Norwegen zu besetzen. Die Hauptlast wird dabei von der Kriegsmarine getragen werden. Um solch eine große Unternehmung durchzuführen, wird die Marine fast vollständigt eingesetzt sein.
Am  3. April verlassen die ersten Frachter mit Versorgungsgütern für die Landetruppen den Hamburger Hafen in Richtung Narvik, Stavanger und Drontheim.
Am 6. April 1940 beginnt die Verladung von Heerestruppen auf Kriegsschiffe.
Im Hafen von Wesermünde wird das Gebirgsjägerregiment 139 neben dem Stab der 3. Gebirgsdivision auf Zerstörer  eingeschifft  Die österreichischen Gebirgsjäger sollen Narvik zu erobern. Jeder Zerstörer hat zwischen 200 bis 250 Mann an Bord.
Ebenfalls am 6. April 1940 verläßt der Tanker JAN WELLEM die geheime  deutsche Basis Nord in der Sowjetunion, nahe Murmansk, beladen mit Treibstoff und Nachschub, um die im Erzhafen landenden Gebirgstruppen sowie vor ihrer Heimfahrt die Zerstörer zu versorgen.
Am nachsten Tag stoßen die Schlachtschiffe GNEISENAU und SCHARNHORST zur Narvik-Gruppe
Am Morgen des 7. April meldet ein RAF-Aufklärer einen deutsches Flottenverband mit Nordkurs.
Die Home Fleet verläßt daraufhin in den Abendstunden Scapa Flow mit zwei Schlachtschiffen, einem Schlachtkreuzer, zwei Kreuzern und zehn Zerstörern. Es wird vermutet, daß ein deutsches Geschwader einen Durchbruch in den  Atlantik versucht.
Am 8. April 1940, um 8.30 Uhr, meldet der britische Zerstörer GLOWWORM daß er mit einem deutschen Zerstörer im Gefecht stehe. Bald danach erscheint ein zweiter deutscher Zerstörer und dann der Schwere  Kreuzer ADMIRAL HIPPER.
Als der Schwere Kreuzer das Feuer eröffnet, schießt die GLOWWORM drei Torpedos ab, der ihr Ziel nur knapp verfehlen. Kurz darauf rammt GLOWWORM den Kreuzer. Schwer beschädigt, geht die Glowworm einige  Minuten später unter.
Am 9. April 1940, sichtet im ersten Morgengrauen der britische Schlachtkreuzer RENOWN vor dem WestFjord zwei abgeblendete Schiffe. Es sind die aus Narvik kommenden Schlachtschiffe SCHARNHORST und  GNEISENAU. Die RENOWN eröffnet aus 12 Seemeilen das Feuer. Ein Volltreffer zerstört die Gefechtsstation der GNEISENAU. Die deutschen Schlachtschiffe nebeln sich sofort ein und verschwinden.