Albrecht,  Conrad (Generaladmiral)

 

geboren:

 

07.10.1880

Geburtsort:

Bremen

 


 

Lebenslauf:

1899 Eintritt in  kaiserl. Marine
während des 1.Weltkriegs bei den Torpedobooten  eingesetzt, u.a. als Chef der Flandernflottille.
Nach Übernahme in Reichsmarine
1920-23 Chef der I.Torpedobootsflottille
1925-28 Chef des Stabes der Ostseestation
1928-30 Leiter der Marineoffizierpersonalabteilung
1930-32 Befehlhaber der Aufklärungsstreitkräfte
1932-38 Chef bzw. Kommandiernder Admiral der  Ostseestation
ab 11.1938 Oberbefehlshaber des Marinegruppenkommandos  Ost
Er leitete die Operationen der Kriegsmarine während des  Polenfeldzuges
am 31.12.1939 zur Verfügung

 


 

verstorben:

18.08.1969 / Hamburg

Auszeichnung

 

 

 

 

 

 

Boehm,  Hermann (Generaladmiral)

 

geboren:

18.01.1884

Geburtsort:

Rybnik

 


 

Lebenslauf:

1903 Eintritt in die  kaiserl. Marine. Zuerst Dienst auf Linienschiffen.
ab 1911 Dienst in der Torpedobootwaffe, u.a. Kommandant  des Führerbootes der VI. Torpedobootsflottille in der  Skagerrak-Schlacht.
Nach Übernahme in die Reichsmarine
1926-28 Chef der II.Torpedobootsflottille
1929 Chef der Operationsabteilung in der Marineleitung
1932-33 Chef des Stabes der Flotte
1933-34 Kommandandt Linienschiff HESSEN
1934-37 Befehlshaber der Aufklärungsstreitkräfte
1937-38 Chef der Marinestation der Nordsee
1938-39 Flottenchef
1940-43 Kommandierender Admiral Norwegen
31.05.1943 zur Verfügung abgestellt

 


 

verstorben:

11.04.1972 / Kiel

Auszeichnung

 

 

 

 

 

 

Carls,  Rolf (Generaladmiral)

 

geboren:

29.05.1885

Geburtsort:

Rostock

 


 

Lebenslauf:

1903 Eintritt in  kaiserl. Marine
bei Kriegsausbruch auf Kleinem Kreuzer BRESLAU
ab 12.1916 Linienschiff KÖNIG
ab 04.1917 zur U-Boot-Waffe, u.a. Kommandant U 9 und U  124
Nach Übernahme in Reichsmarine
1928-30 Chef der Ausbildungsabteilung der Marineleitung
1932-33 Kommandant Linienschiff HESSEN
1933-34 Chef des Stabes der Flotte
1934-36 Befehlshaber der Linienschiffe
Zeitweise Befehlhaber der deutschen Seestreitkräfte vor  Spanien
01.1937-10.1938 Flottenchef
11.1938-09.1940 Kommandierender Admiral der Ostseestation
09.1940-03.1943 Oberbefehlshaber des  Marinegruppenkommandos Nord
Carls war neben Dönitz als Nachfolger des  Oberbefehlshabers der Kriegsmarine Großadmiral Raeder  vorgeschlagen worden.
31.05.1943 zur Verfügung

 


 

verstorben:

15.04.1945 / Bad  Oldesloe

Auszeichnung

 

Ritterkreuz

 

 

 

 

von  Friedeburg, Hans-Georg (Generaladmiral)

 

geboren:

15.07.1885

Geburtsort:

Straßburg / Elsaß

 


 

Lebenslauf:

1914 Eintritt in  kaiserl. Marine
Einsatz während des 1.Weltkrieges bei den U-Booten.
Nach Übernahme in die Reichsmarine
1933-36 Adjutant des Reichskriegsministers
1936-1938 1.Offizier Leichter Kreuzer KARLSRUHE
1938/39 Admiralstabsoffizier beim Befehlshaber der  deutschen Seestreitkräfte vor Spanien, Kommandant U 27,  Stabsoffizier zur besonderen Verwendung beim Führer der  Unterseeboote
1939-41 Chef der Organisationsabteilung beim Befehlshaber  der Unterseeboote
1941-43 2.Admiral der Unterseeboote
1943-45 Kommandierender Admiral der Unterseeboote
01.05.1945 Oberbefehlshaber der Marine

 


 

verstorben:

23.05.1945 Freitod

Auszeichnung

 

Ritterkreuz zum  Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern

 

 

 

 

Kummetz,  Oskar (Generaladmiral)

 

geboren:

21.07.1891

Geburtsort:

Illowo/Ostpreussen

 


 

Lebenslauf:

1910 Eintritt in die  kaiserl. Marine
Im 1. Weltkrieg Einätze auf Linienschiff POSEN, als  Wachoffizier auf Torpedobooten und Kommandant G 10
Nach Übernahme in Reichsmarine
1934-37 Führer der Torpedoboote
1937-38 Chef des Stabes der Ostseedivision
1938-39 Chef des Stabes der Flotte
1939-42 Inspekteur des Torpedowesens
Während der Operation Weserübung Führer der  Kampfgruppe Oslo
1942-43 Befehlshaber der Kreuzer bzw. Befehlshaber der  Kampfgruppe Nordnorwegen
ab 03.1944 Oberbefehlshaber Marineoberkommando Ostsee

 


 

verstorben:

-

Auszeichnung

 

Ritterkreuz

 

 

 

 

Marschall,  Wilhelm (Generaladmiral)

 

geboren:

30.09.1886

Geburtsort:

Augsburg

 


 

Lebenslauf:

1906 Eintritt in  kaiserl. Marine. Nach Ausbildung Verwendung im  Vermesungsdienst.
Im ersten Weltkrieg Einsatz als Kommandandt eines  Blockschiffes und Wachoffizier eines Linienschiffes
Ab 01.1916 U-Boot-Schule; 11.1916 Kommandandt UC 74; 01.1918  Kommandant UB 105
Nach Übernahme in Reichsmarine Einsatz im  Vermessungsdienst und Marineleitung sowie 1.Offizier der  Linienschiffe SCHLESWIG-HOLSTEIN und HANNOVER
1931-36 Kommandandt Linienschiff HESSEN und Panzerschiff  ADMIRAL SCHEER
1936-37 Chef der Operationsabteilung im Oberkommando der  Marine
1937-39 Befehlshaber der deutschen Seestreitkräfte vor  Spanien bzw. Befehlshaber de Panzerschiffe
21.10.1939 - 07.07.1940 Flottenchef und gleichzeitig  Seebefehlshaber West
1940 - 42 Inspekteur des Bildungswesen
1942-43 Kommandierender Amiral Frankreic bzw.  Oberbefehlshaber Marinegruppe West
30.06.1943 aus aktivem Dienst ausgeschieden und zur Verfügung  gestellt
04.06.1944 reaktiviert als Sonderbevollmächtigter für  die Donau is 30.11.1944 wieder zur Verfügung gestellt
19.04.1945 reaktiviert als Oberbefehlshaber  Marineoberkommando West (bis Mai 1945)
nach dem Krieg bis 06.1946 in amer. Kriegsgefangenschaft

 


 

verstorben:

20.03.1976

Auszeichnung

 

Pour le mérite

 

 

 

 

Saalwächter,  Alfred (Generaladmiral)

 

geboren:

10.01.1883

Geburtsort:

Neusalz/Oder

 


 

Lebenslauf:

1901 Eintritt in die  kaiserl. Marine
Während des 1.Weltkrieges Einsatz u.a. im Admiralsstab  und als Flaggleutnant der Hochseeflotte. ab 1916 U-Boot-Waffe  Kommandandt U 25, U 46 und U 94
ab 03.1918 im Stab Befehlshaber der Unterseeboote
Nach Übernahme in die Reichsmarine 1919 - 1926 in der  Marineleitung tätig
1926-27 Kommandandt Kreuzer AMAZONE
1927-28 Kommandandt Linienschiff SCHLESIEN
1928-30 Chef des Stabes der Flotte
1930-33 Abteilungschef in der Marineleitung
1933-38 Inspekteur des Bildungswesens in der Marine
1938-39 Stationschef in Wilhelmshaven
1939-42 Oberbefehlshaber Marinegruppenkommando West
ab 30.11.1942 zur Verfügung gestellt
Nach der Kapitulation nach USSR verschleppt, dort  verstorben

 


 

verstorben:

21.06.1945

Auszeichnung

 

Ritterkreuz

 

 

 

 

Schniewind,  Otto (Generaladmiral)

 

geboren:

14.12.1887

Geburtsort:

Saarlouis

 


 

Lebenslauf:

1907 Eintritt in die  kaiserl. Marine. Verwendung im 1.Weltkrieg bei der  Torpedowaffe
01.01.1925 - 04.09.1926 Adjutant des Reichswehrministers  Dr. Geßler
1926-28 Chef der 4. Torpedobootshalbflottille
1928-30 Chef der II. Torpedobootsflottille
1930-32 1.Admiralstabsoffizier beim Flottenkommando
28.09.1932-19.02.1934 Kommandant Leichter Kreuzer KÖLN
1934-37 Chef des Sabes der Flotte
1937-38 Chef des Marinewehramtes im Oberkommando der  Wehrmacht
1938-41 Chef des Stabes der Seekriegsleitung
06.1941-30.07.1944 Flottenchef
31.07.1944-30.04.1945 Führerreserve
Nach dem Kriege von 1947 - 1952 Leiter des Naval  Historical Team Bremerhaven

 


 

verstorben:

23.03.1964

Auszeichnung

 

Ritterkreuz

 

 

 

 

Schultze,  Otto (Generaladmiral)

 

geboren:

11.05.1884

Geburtsort:

Oldenburg

 


 

Lebenslauf:

1900 Eintritt in  kaiserl. Marine
bei Ausbruch des Krieges auf Linienschiff KÖNIG
05.1915 zur U-Boot-Schule. Kommandant des Schulbootes U 4
03.1916 Kommandant U 63
12.1917 1.Admiralstabsoffizier beim Führer der  Unterseeboote Mittelmeer und Chef der 1.U-Flottille  Mittelmeer
Nach Übernahme in Reichsmarine
1924-26 Kommandant der Küstenwehrabteilung III
1926-27 Kommandeur der I.Marineartillerieabteilung
1927-29 Kommandant der ELSAß
1929-30 Kommandant von Kiel
1930-33 Inspekteur des Bildungswesens der Marine
1933-37 Chef der Nordseestation
31.10.1937 verabschiedet
08.1939-11.1939 Chef der Nordseestation
01.03.1941 reaktiviert und bis 08.1942 Kommandierender  Admiral Frankreich
30.09.1943 verabschiedet

 


 

verstorben:

22.01.1966 / Hamburg

Auszeichnung

 

Pour le mérite

 

 

 

 

Witzell, Carl (Generaladmiral)

 

geboren:

18.10.1884

Geburtsort:

Hiersfeld bei Wesel

 


 

Lebenslauf:

1902 Eintritt in die kaiserl. Marine
Während des 1.Weltkrieges unter anderem 3.Artillerieoffizier auf Linienschiff OLDENBURG und 1.Artillerieoffizier auf dem Kleinen Kreuzern ELBING und GRAUDENZ
Nach der Übernahme in die Reichsmarine
Referent für Küstenartillerie und Beschaffungsfragen in der Marineleitung
anschließend 1.Offizier auf den Linienschiffen BRAUNSCHWEIG und SCHLESWIG-HOLSTEIN
ab 1927 Generalreferent für die Artillerieentwicklung
10.1928 Leitung der Waffenabteilung des Marinewaffenamtes bzw. Marinewaffenhauptamtes in der Marineleitung bzw. des Oberkommandos der Marine
Herbst 1942 aus aktivem Dienst ausgeschieden
anschließend Mitglied des Reichsforschungsrates
1945 in sowj. Kriegsgefangenschaft (10 Jahre)

 


 

verstorben:

31.05.1976 / Berlin

Auszeichnung

 

Ritterkreuz zum  Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern

 

 

 

 

Warzecha,  Walter (Generaladmiral)

 

geboren:

 

23.05.1891

Geburtsort:

Schwiebus

 


 

Lebenslauf:

1909 Eintritt in  kaiserl. Marine
Bei Kriegsausbruch Einsatz auf NASSAU
08.1916 zu den U-Booten, Kommandant U 1
07.1917-01.1918 Flaggleutnant der II.U-Flottille  Flandern, danach Kommandant UC 71 und UB 148
Übernahme in Reichsmarine
10.1937-10.1938 Kommandant Panzerschiff ADMIRAL GRAF SPEE
11.1938-08.1942 Chef des Marinewehramtes im Oberkommando  der Marine und
11.1939-04.1944 Chef des allgemeinen Marinehauptamtes
05.1944 bis Kriegsende Chef der Kriegsmarinewehr
Nach dem Freitod des Generaladmiral von Friedeburg mit  der Wahrung der Geschäfte des Oberbefehlshabers der  Marine beauftragt

 


 

verstorben:

30.08.1956 / Hamburg

Auszeichnung

 

Ritterkreuz zum  Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern