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Der Neubeginn des Torpedobootbaus

Die Torpedobootsflottillen

Die Torpedobootsentwicklung

 

Raubvogel-Klasse
Raubtier-Klasse
Torpedoboote Typ 1935
Torpedoboote Typ 1937
Flottentorpedoboote Typ 1939
Flottentorpedoboote Typ 1940
Flottentorpedoboote Typ 1941
Flottentorpedoboote Typ 1941 A
Flottentorpedoboote Typ 1942
Flottentorpedoboote Typ 1944
Torpedoboote Ausland

 

Mit der Entwicklung des Torpedos als neue Waffe in der Seekriegsführung entstand, noch vor dem U-Boot, ein neuer Schiffstyp als Träger für diese Waffe. Es wurde ein  Schiff benötigt, das schnell und wendig war. Es mußte aber auch groß genug sein um, bei einem Angriff auf die Schlachtlinie des Gegners, genügend Standkraft gegen das Abwehrfeuer der schweren Schiffe zu besitzen.
Nach dem I. Weltkrieg verloren die Torpedoboote mit dem Wegfall der klasischen Schlachtlinie ihre ursprügliches Einsatzfeld und wurden in vielen Marinen der Welt nicht mehr weiterentwickelt..
Die deutsche Marine entschloß sich unter dem Zwang des Versailler Vertrages weiterhin Torpedoboote einzusetzen. Waren die Torpedoboote der Raubvogel und Raubtier-Klasse sowie der Typen 1935 und 1937 noch recht kleine, schwach  bewaffnete Schiffe, so entstanden mit den Flottentorpedobooten Kampfschiffe die schon fast als kleine Zerstörer gelten konnten.
Das wichtigste Einsatzgebiet für die deutschen Torpedoboote war, nach der  Besetzung Frankreichs die Atlantiküste. Hier gingen auch die meisten Boote verloren.

Im Verlauf des Krieges wurden in den besetzten Gebieten viele Schiffe und  Schiffsneubauten zu Beute der deutschen Marine. Unter ihnen befanden sich auch eine Anzahl von Zerstörern und Torpedobooten. Einige dieser Schiffe wurden in die Reihen der Kriegsmarine übernommen.
Aufgrund des Fehlens von genügend Stabsoffizieren wurden die Schiffe, welche übernommen und in Dienst gestellt werden konnten, als Torpedoboote geführt. Für  eine Einstufung als Zerstörer hätte eine ungleich höhere Zahl von Offizieren aufgebracht werden müssen. Nur die Zerstörer ZG3 und ZH1 stellten eine Ausnahme hiervon dar.