DienstanzugOffiziere, Musikinspizienten, Musikmeister und Oberfähnriche

- Rock (ab 10.37 für Admirale und Kommodore mit Achselband und Fangschnur bei Paraden und Stapelläufen in Anwesenheit Hitlers und auf Befehl)

- Schärpe (Oberfähnriche: Überschnallkoppel)

- Stehkragen mit Querbinder

- blaue Schirmmütze (Sommertragezeit: weißer Mützenbezug) im Ausland auf Anordnung aber auch Hut

- Dolch (auf Anordnung auch Säbel mit Ausnahme Oberfähnriche)

- graue Handschuhe (auf Anordnung weiße Handschuhe bei Musikmeistern)

 

Unteroffiziere mit Portepee

- blaues Jackett

- Unterschnallkoppel

- Stehkragen mit Querbinder

- blaue Schirmmütze (Sommertragezeit: weißer Mützenbezug)

- graue Handschuhe (auf Anordnung weiße Handschuhe für Musikmeister)

 

Fähnriche

- Jacke

- Unterschnallkoppel

 

Unteroffiziere ohne Portepee, Mannschaften

- Jacke (auf Befehl auch ohne und mit weißem Hemd)

- blaues Hemd mit blauen Hemdkragen (Sommertragezeit: weißes Hemd) und seidenes Halstuch

- blaue Hose

- blaue Mütze (Sommertragezeit: weißer Mützenbezug)

- graue Handschuhe (auf Befehl auch ohne Handschuhe)

 

Für das Tragen der Ordensschnallen galten bei allen Dienstgradgruppen folgende Anweisungen:

 

große Ordenschnalle:

bei Paraden, Vereidigungen, Stapelläufen, bei Meldungen anlässlich Beförderungen oder Verleihungen, bei militärischen Beisetzungen, zum Gottesdienst an Kirchenfesten und Gedenktagen, als Richter oder vor militärischen Gerichten.

 

kleine Ordenschnalle:

bei allen anderen Gelegenheiten.

 

Kadetten trugen als Dienstanzug den der Mannschaften, jedoch ohne deren Jacke.

Bei besonderen Gelegenheiten war auf Befehl der Ausgehanzug als Dienstanzug zu tragen.

Wachhabende Offiziere und Offiziere vom Wachdienst trugen an Land und an Bord auf Befehl anstatt des Rocks das blaue Jackett. Dem wachhabenden Offizier an Bord war auch das weiße Jackett zusammen mit der weißen Hose erlaubt.